Dem Huchting-Archiv werden immer mal wieder Amateur-Filme zur Verfügung gestellt, die die Huchtinger Vergangenheit natürlich noch eindrucksvoller darstellen können. In den Jahren zwischen 1930 und 1960 war es jedoch eine ausgesprochene Seltenheit, dass hier lebende Menschen mit einer Kamera ausgestattet waren. Dass diese dann auf uns zukommen und uns die Aufnahmen leihweise hergeben, ist für uns jedes Mal ein großer Glücksfall.
Dabei stellt die Aufnahmetechnik von damals für uns überhaupt kein Problem dar. Mit der Technik von heute kann von uns (fast) alles ins richtige Format gebracht werden. Unser Mitarbeiter Carsten Garbade kümmert sich um diese Dinge und vor allem darum, dass Sie diese Filme dann auch für sich abrufen können.
Sollten Sie noch alte Filme Ihrer Eltern oder Großeltern im Besitz haben, wenden Sie sich doch bitte an uns. Wir sorgen dann dafür, dass die Unterlagen für unsere Zwecke aufbereitet werden und somit für die Zukunft nicht verloren gehen. Anschließend erhalten Sie die Filme unversehrt zurück. Vielen Dank im voraus.

Der auf 7 Minuten zurückgeschnittene Film über die Störche auf dem Schiff der 43 m hohen Huchtinger St. Georgs-Kirche wurde in den Jahren 1963/64 vom Grollander Erwin Rößer mit seiner 8mm-Schmalfilmkamera erstellt. Wochenlang hat er sich nach Feierabend immer wieder in schwindelner Höhe unmittelbar unter dem Wetterhahn aufgehalten, um den Störchen möglichst nahe zu sein. Ohne es damals schon zu wissen, hat er der Huchtinger Geschichtsgruppe damit ein kostbares Dokument geliefert. Rößer war übrigens nebenberuflich Filmvorführer in zahlreichen Bremer Kinos, u.a. auch in den Huchtinger Viktoria-Lichtspielen.